Bericht

Firefly – der Scooot im Einsatz

Wuuuschh…

 

Ich habe einen Super Tip für einige unter uns. Seit ein paar Wochen ist bei hier der Scooot von Firefly eingezogen.  Erinnert ihr euch noch an meinen Beitrag vom Upsee? Das Hilfsmittel was Marias Entwicklung einen solchen Schub gegeben hat, das ich kaum noch nach komme mit dem aufsaugen.

Firefly hat ein tolles Teil raus gebracht, was auch noch ziemlich neu auf dem Markt ist.

Eine Chance zur Entwicklung

Unsere klinischen Experten, Designer und Ingenieure haben hart gearbeitet um ein Gerät zu kreieren, dass Kindern dabei hilft neue Fähigkeiten und neue Freunde zu finden. Das Potenzial zur physischen und kognitiven Entwicklung war ein Schlüssel-Faktor in jedem Element des Designs.

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Quelle: firefly

 

Das ist der Scooot.  Ein Multitalent, der es nicht nur euren Kids erleichtert selbstständiger ihre Umgebung zu erkunden, sonder auch euch entlastet. Fernab der Menschheit da draußen und innerhalb meiner 4 Wände, krauche ich die meiste Zeit am Boden rum. Nicht um zu putzen, sondern viel mehr um Maria zu helfen. Hilfe zur Selbsthilfe sozusagen. Ich korrigiere oft, und führe Handlungen mit ihr gemeinsam aus, das sie diese irgendwann übernimmt und vielleicht sogar alleine hin bekommt. Oder aber ich bin einfach nur der Packesel, der wenns schnell gehen muss, die Strecke vom Flur in ein paar Sekunden überwindet, und ihr das mühsame robben erspart. Aber hey.. mein Rücken schmerzt, meine Beine schmerzen, ich schwitze bei den heißen Temperaturen wie bekloppt und möchte selber nur auf dem kühlen Boden liegen und von A nach B getragen werden.

Und genau für diese Entlastung ist der Scooot optimal. Je nach eigener Mobilität des Kindes. Ich berichte gleich wie er bei uns zum Einsatz kommt, aber zu erst stelle ich euch alle Möglichkeiten vor die man nutzen kann. .

 

Variante 1:

Der Krabbler: Fortbewegung auf dem Bauch. Sozusagen ein Rollbrett, nur optimal auf einen kleinen Kinderkörper angepasst und nicht so rutschig. Man kann sich von jeder Seite bequem rauf ziehen. Bei dem Rollbrett hatten wir immer das Problem das es generell falsch stand und Maria Probleme hatte es selber so zu drehen das sie gut drauf liegen würde. Ganz zu schweigen von der harten und suboptimalen Liegefläche. Der Krabbeln hat auch den Vorteil das Maria mit dem Oberkörper höher liegt und den Kopf und ihre Schultern heben muss, das stärkt ihre Rückenmuskulatur. Was wiederum der Grundstein ist, fürs stehen und laufen. Gerade bei hypotonen Kindern. Aber dadurch das sie nicht die Kraft fürs Robben aufwenden muss, gelingt das super.

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Variante 2:

Trippeln:  hier sitzt das Kind aufrecht und wird durch einen weich gepolsterten Gurt festgeschnallt, so das es gut stabilisiert ist. Fortbewegt wird mit den Füßen in Trippelschritten. Und beide Hände stehen frei zur Verfügung. Kein mühsames abstützen mehr. Das ganze hat den Vorteil das es auch hier schnell von a nach b geht. Muttern nicht mehr mit rutschen muss und von der multifunktionalen Krake auf normalen Haushaltstätigkeiten umschwenken kann.

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Variante 3:

Fahren: bei dieser Variante sitzt das Kind im Langsitz. Was die Hüfte entlastet und sehr gute Stabilität gibt. Die Variante ist der Flitzer unter den drei Möglichkeiten. ( Die Beinablage lässt sich leicht herausziehen und ist in der Größe variabel) Er bietet außerdem eine super Vorbereitung für den Rolli. Da der Bewegungsablauf damit schon trainiert wird. Für Kinder die alleine nicht vorwärts kommen ( robben o.ä.) und auch nicht stabil sitzen können, ist er wunderbar geeignet. Kopfkontrolle sollte allerdings vorhanden sein.  Für die mobileren Krabbelkäfer und Robben ist er wahrscheinlich eher was für draußen, wo das krabbeln auf dem Gehweg von uns nicht so gerne gesehen wird =D 

scoot-mode-3.png

 

Falls ihr Technische Informationen möchtet könnt ihr gerne diesem Link HIER folgen.

 

 

Und wie kommt er bei Maria zum Einsatz?

Wir nutzen die Krabbler Variante. Für die Tripplerfunktion hat Maria irgendwie zu lange Beine, die dann durch ihre Spastik permanent hinderlich sind und sie weder vorwärts noch rück.. doch rückwärts würde gehen, ist aber nicht Sinn und Zweck der Sache. Die Variante 3, wo sich der Scooot in einen schicken Flitzer verwandelt, kommt bei uns nur draußen in Frage, wo man Bobbycar rennen fährt und Brüder auf Skateboards verfolgen will.

Der Krabbeln ist bei uns optimal. Früher hatten wir ein Rollbrett aus dem Bauhaus. Wo sie aber riesige Schwierigkeiten hatte überhaupt rauf zu kommen. Dazu kommt das es generell falsch steht. Maria hat es dann schnell aufgegeben und sich lieber ohne Hilfe vorwärts gezogen.

Seit ein paar Wochen haben wir hier daheim aber nun folgende Situation. Maria kommt wie jedes andere Kind in ihrem Alter zu Muttern und Vattern ins Schlafzimmer. Dazu hievt sie sich über die Kante ihres Bettes, krappelt über eine zusammengeklappte Liege ( Therakid) auf den Boden und schleppt sich ca 20 Meter bis zu uns. Auf halben Wege kündigt sie das auch Lauthals an. Diese ganze Aktion kostet sie sehr viel Kraft. Oft bleibt sie auch auf der Hälfte liegen und kann kaum noch.

Wir wollen das sie die normalen Kleinkind- Eltern Terrorisierenden- Machenschaften auch ausleben kann. Sie will es, also muss was her, was es ihr ermöglicht. Und zwar ohne das sie an ihre Grenzen stößt und aufgeben muss.

Und genau dafür nutzen wir den Scooot.  also eigentlich dachten wir ihn dafür nur zu nutzen. Inzwischen ist er das Lieblingsobjekt von Noah geworden und er versucht ihn permanent an sich zu reißen. =D  Am Abend jedoch parkt er vor Marias Bett. Durch die dreieckige Form kommt sie ohne Probleme rauf und liegt direkt richtig und bequem. Und vor allem, er rollt nicht weg wenn sie sich rauf zieh. Auch nicht auf dem Laminatboden. So kann Maria ohne Probleme zu uns rüber fahren, um dann vor unserem Bett zu sitzen und um 3:45 AUFWACHEN zu schreien.

Sobald ihr Pflegebett da ist, zieht dann wohl ihre Therakid Matte bei uns vors Bett ein. Damit Sie sich Mucksmäuschenstill zu uns ins Bett schleichen kann. Wie das fast jedes andere Kind auch macht.

 

Ich würde euch gerne Videos zeigen, aber WordPress hat die Videofunktion zahlungspflichtig gemacht. Also geht an der Stelle diesmal nur ein Link zu der Facebookseite, wo ihr  Maria und den Scooot, aber auch Noah beim Kampf um dieses tolle Gefährt sehen könnt. Wenn Knaster fürs Upgraden über sein sollte, füge ich sie aber auch nachträglich hier ein.

Maria ante portas  auf Facebook

 

 

 

 

 

 

 

 

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2 Kommentare zu „Firefly – der Scooot im Einsatz

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